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Ansprechpartner

Wilfried Klenk

Wilfried Klenk

Rettungsdienstleiter

Tel: 0711/2808-1200
Fax:0711/2808-1201

wklenk@drk-stuttgart.de

DRK-Kreisverband Stuttgart e.V.
Hauptrettungswache
Neckarstraße 143
70190 Stuttgart

Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes Stuttgart

Das Deutsche Rote Kreuz verfügt über den größten Fuhrpark an Einsatzfahrzeugen für den medizinischen Rettungsdienst in Stuttgart. Insgesamt stehen in dessen Hallen 18 Rettungswagen, 20 Kranken-transportwagen, vier Notarzteinsatzfahrzeuge und zwei Fahrzeuge zur Einsatzleitung. Als Sonderfahrzeuge betreibt das DRK in Kooperation mit den anderen Stuttgarter Hilfsorganisationen den Intensivtransportwagen und in Zusammenarbeit mit dem Olgahospital Stuttgart den Baby-Notarztwagen, der von der Björn-Steiger-Stiftung gespendet wurde.

Rettungswagen (RTW)

Foto: T. Reichert

Das DRK Stuttgart verfügt über insgesamt 18 Rettungswagen. Als Fahrgestell dient hierfür in Stuttgart ausschließlich ein Mercedes-Benz Sprinter. An Bord eines Rettungswagens befinden sich diverse Geräte und Materialien, um bei einem Notfallpatienten lebensrettende Maßnahmen zu ergreifen, seinen Zustand zu stabilisieren, ihn transportfähig zu machen und während des Transportes zu überwachen. Dazu zählen u.a. eine EKG/Defibrillator-Einheit mit Pulsoxymetrie, Beatmungsgerät, Absaugeinheit und Infusionen sowie zahlreiche Notfallmedikamente.

Baby-Notarztwagen (B-NAW)

Foto: T. Reichert

Der Baby-Notarztwagen dient mit seinem speziellen, quer zur Fahrtrichtung stehenden und gefederten Tragetisch für den schonenden Inkubatortransport von Neu- und Frühgeborenen. Die medizinische Fachcrew (Neonatologe und Kinderkrankenschwester der Neonatologie) werden vom Olgahsopital in Stuttgart gestellt, gefahren wird das Fahrzeug von einer regulären RTW-Besatzung des DRK.
Die Björn-Steiger-Stiftung finanzierte aus Spenden das Spezialfahrzeug, das auf einen Mercedes-Benz Sprinter 316 aufgebaut ist und stellte es im Januar 2004 dem Deutschen Roten Kreuz zur Verfügung.

Intensivtransportwagen (ITW)

Foto: T. Reichert

Ein Intensivtransportwagen ist ein mit (Not-)Arzt besetztes Fahrzeug, welches über spezielle Geräte für den meist auch längeren Transport eines intensivpflichtigen Patienten verfügt. Dazu zählen unter anderem spezielle Beatmungsgeräte, Spritzenpumpen und eine Überwachungseinheit, die die Kontrolle von zahlreichen Vitalparametern zulässt. Neben einer gängigen RTW- und NEF-Ausstattung stehen weitere Zusatzmaterialien und Zusatzmedikamente im ITW zur Verfügung.

Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)

Foto: T. Reichert

Mit dem NEF wird der Notarzt unabhängig vom Rettungswagen (im sogenannten Rendevouz-System) zum Einsatzort gefahren. Das NEF ist mit Ausnahme der Fahrtrage mit den selben Geräten wie ein Rettungswagen ausgestattet und verfügt zusätzlich über spezielle Gerätschaften und Materialien, die nur selten zum Einsatz kommen. In Stuttgart dienen Mercedes-Benz Vito als Grundfahrzeug für die NEFs. Das Stuttgarter Rote Kreuz hat im Fuhrpark vier Notarzteinsatzfahrzeuge stehen.

Krankentransportwagen (KTW)

Foto: T. Reichert

In einem KTW werden Nicht-Notfallpatienten transportiert, d.h. zum Beispiel ein nicht gehfähiger Patient wird zur Einweisung ins Krankenhaus gefahren oder Dialysefahrten durchgeführt. Neben einer Fahrtrage hat jeder DRK-KTW einen Tragestuhl um sitzende Patienten komfortabel transportieren zu können. Aufgrund seiner Ausstattung kann ein KTW auch zur Erstversorgung herangezogen werden. Als Grundfahrzeug der 20 KTWs dienen Mercedes-Benz Vito (mit Flach- und Hochdach) sowie VW T4 und T5.

Einsatzleitwagen (ELW)

Foto: W. Singer

Das DRK stellt in Stuttgart rund um die Uhr einen Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL RD). Dieser kommt mit dem Einsatzleitwagen (ELW) zur Schadenstelle und leitet größere Einsätze mit mehreren verletzten oder erkrankten Personen vor Ort. Unter anderem wird der Organisatorische Leiter Rettungsdienst mit dem Einsatzleitwagen bei Gebäudebränden, schweren Verkehrsunfällen, Gefahrstoffunfällen und dem Großalarm Flughafen alarmiert. Die dafür erforderliche Technik und Materialien für Kommunikation und Dokumentation sind in diesem Fahrzeug untergebracht.