Neue Rettungswache des Roten Kreuzes am Robert-Bosch Krankenhaus eingeweiht
Der bewährte Standort für Rettungsfahrzeuge am Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) wurde weiter ausgebaut. Davon profitieren die Notfallversorgung im Stuttgarter Norden, aber auch Teile des Stadtzentrums. Am 17. Februar 2012 wurde nun die erste, feste Rettungswache des Roten Kreuzes am Robert-Bosch-Krankenhaus offiziell in Betrieb genommen: Neben Ullrich Hipp, Geschäftsführer des RBK, nahmen u.a. auch DRK-Kreisverbandsvorsitzender Walter Sopp sowie DRK-Kreisgeschäftsführer Frieder Frischling und Wilfried Klenk, Rettungsdienstleiter des Roten Kreuzes, an der feierlichen Eröffnung der neuen Rettungswache teil.

Professor Dominik Alscher (RBK), Ullrich Hipp (RBK), DRK-Vorsitzender Walter Sopp, DRK-Rettungsdienstleiter Wilfried Klenk, DRK-Kreisgeschäftsführer Frieder Frischling und DRK-Wachenleiter Ralph Schuster (v.l.n.r.) bei der offiziellen Einweihung am 17.2.2012 (Foto: Robert-Bosch-Krankenhaus) Foto anklicken = Großformat
Seit vielen Jahren starten Rettungsfahrzeuge des Roten Kreuzes vom RBK aus in den Einsatz. Diese starke Partnerschaft sichert die Notfallversorgung in zahlreichen Wohngebieten in unterschiedlichen Stadtteilen des Stuttgarter Nordens sowie in Teilen des Stadtzentrums, in verschiedenen Industrie- und Bahnanlagen und im Straßennetz.
Anforderungen einer modernen Rettungswache werden erfüllt
Die vollständig renovierten Räumlichkeiten werden allen Anforderungen an eine moderne Rettungswache gerecht. Hierfür wurden u.a. 500 Meter Kabel für eine neue Kommunikationsanlage verlegt, welche eine sichere Alarmierung mit allen Redundanzebenen bis hin zur elektronischen Zutrittskontrolle ermöglicht. Gemeinsam mit dem DRK hat die Projektleitung am RBK praktische Konzepte für die Lager- und Wäschelogistik sowie für das Fahrzeugmanagement erarbeitet und umgesetzt. Herzstück der neuen Rettungswache ist die neue Garage mit Carport zur Unterstellung der Rettungsfahrzeuge. Im Bedarfsfall kann die Wache um einen weiteren Rettungswagen verstärkt werden.
Besonderheiten des Standorts Robert-Bosch-Krankenhaus
Derzeit sind elf Mitarbeiter des Stuttgarter Roten Kreuzes am Standort RBK beschäftigt, die in 24 Stunden durchschnittlich 15 Notfallpatienten versorgen und den Transport in die nächstgelegene und medizinisch geeignete Klinik durchführen. „Durch die Anbindung an ein Krankenhaus der Maximalversorgung ergeben sich viele Synergien“, erklärt DRK-Kreisverbandsvorsitzender Walter Sopp. Auch Ullrich Hipp unterstreicht die Vorteile des Standorts: „Insbesondere unser interdisziplinäres Notaufnahmezentrum, das sämtliche Kompetenzen des Hauses für die Versorgung von Notfallpatienten bündelt, kann hier seine Stärken voll ausspielen. Zusätzlich hat das RBK seit Ende vergangenen Jahres die Zulassung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, um auch die stationäre Behandlung von Schwer-Unfallverletzten durchführen zu können. Wir sind für diese besonderen Patienten somit bestens aufgestellt“, erklärt der RBK-Geschäftsführer. Die Ausweitung des Standorts hat zudem positive Auswirkungen auf die gesetzlich vorgeschriebenen Hilfsfristen, welche der Rettungsdienst in Baden-Württemberg einhalten muss.

